Brauereigenossenschaft Geisenhausen eG

Brauereigenossenschaft Geisenhausen eG

Wetter Geisenhausen

Bauten und Renovierungen

 

Nach dem Kauf des Schloderbräus und des Kellers im Jahr 1910 hatte die Genossenschaft einige Zeit keine Gebäudesorgen. Doch nachdem 1926 der Bau eines Eiskellers wegen Geldmangels zurückgestellt werden mußte, beschloß man 1 Jahr später diesen Neubau. Mauerermeister Eder wurde mit der Errichtung beauftragt. Man ging mit der Zeit, denn der Keller wurde nach amerikanischem Vorbild zu ebener Erde erbaut (Rückgebäude des Oberhoferhauses). Der Bau wurde so geplant, daß Eiskeller, Gärkeller und eventuell Kühlschiff Platz fanden. Die Kosten beliefen sich ungefähr auf 20 000 Mark. Wer den alten Genossenschaftsbau in Erinnerung hat, der weiß auch, daß der Festsaal nicht sehr groß war. Für damalige Verhältnisse reichte er im allgemeinen aus. Wenn aber beispielsweise die Liedertafel in den 50er Jahren ihre Operetten aufführte, wurde es eng. So war bereits 1939 von einem Saalneubau die Rede. Aber erst in der Generalversammlung von 1951 ging man erneut an diese Frage heran. Wegen der Brückenerweiterung wurde das alte Haus an der Brücke verkauft und abgebrochen. Dann endlich in der Generalversammlung vom 4. Mai 1957 diskutierten und beschlossen 78 Mitglieder den Neubau eines Saales.

"Die Generalversammlung bejaht die Notwendigkeit eines Saalbaues und ermächtigt Vorstand und Aufsichtsrat, alle geeigneten Schritte zu unternehmen, um dieses Projekt möglichst bald zu verwirklichen. Schon die nächste Hauptversammlung im Juli 1958 fand im neuen Saal der Brauereigenossenschaft statt. Das Projekt war für die Genossenschaft ein großer Erfolg. Der "Saal" von Geisenhausen war bald im Landkreis und darüber hinaus bekannt. Die Vereine spielten Theater und hielten ihre Versammlungen ab. Auch politische Veranstaltungen verlegte man hierher. Geisenhausen wurde durch den neuen Saal zur Faschingshochburg im Landkreis. Knapp 20 Jahre nach diesem Bau ging es wieder um ein anderes Projekt. Diesmal sollte die Gastwirtschaft neu errichtet werden. "Nach einer lebhaften Aussprache war die überwiegende Mehrheit für die Durchführung dieses Projekts". Bereits die übernächste Generalversammlung vom Juli 1978 tagte im Nebenzimmer der neuen "Brauhausstuben". Die Genossenschaft hatte die alte Brauerei mit der Gastwirtschaft zum Abbruch an die Raiffeisenbank verkauft und auf der gegenüberliegenden Straßenseite ihr Gasthaus errichten lassen. Nach der Renovierung des Saales 1985 stellt der Komplex Brauhausstuben und Festsaal eine sehr gediegene, großzügig und geschmackvoll eingerichtete "Wirtschaft" dar.

 

Anschaffungen, Bauten, Renovierungen

 

Festsaal mit Gaststätte und Grundstück:

1983 Modernisierung WC Anlage, Holzverkleidung, Erneuerung Bänke und Stühle im Festsaal
1984 Dacherneuerung
1985 Saaldecke mit Rigips und Balken Sanierung Elektroanlage, Malerarbeiten, neue Leuchter, Umgestaltung Heizung
1987 Einbau Schützenstand in alte Küche Einbau Schützenstüberl mit Bodenheizung, Neugestaltung Volksfestplatz mit Trafostation
1988 Errichtung Biergarten
1989 Neues Musik Podium
1990 Erneuerung Heizkessel Brauhausstuben
1991 Neue Tische und Bänke auf Empore im Festsaal, Vorhänge im Festsaal
1993 Neue Beleuchtungskörper Brauhausstuben
1994 Neugestaltung Eingang Festsaal
1995 Neue Fenster und Notausgangstüren im Festsaal
1996 Stapelbestuhlung mit Tische für Festsaal
1997 Gasanschluß für Brauhausstuben Küche, Gasanschluß für Festsaal bestellt
2010 Notstrombeleuchtung
2011 Dachsanierung der Festsaalbar, Multimediaausstattung des Saales (Beamer und Leinwand)
2012 Schließung der Brauhausstuben
2013 Neugestaltung von Nebenzimmer, Küche, Gaststube und Toiletten, Wiedereröffung ab 09/2013
2014 Einbau neue Theke in der Tenne, Installation der neuen Kühlzelle


Gaststätte Kellerwirt:

1991 Renovierung Kegelbahn
1995 Neugestaltung WC Anlage
1996 Innenrenovierung Gaststätte und Wohnung
1997 Erstellung Biergartenanlage, Erstellung Gasanschluß
2013 Heizanlage und Eingangsbereich


Gasthaus Krüglmühle:

1991 Renovierung sanitäre Anlagen, Anschaffung Tische und Stühle, Fußbodenreparatur
1992 Dacherneuerung Innenrenovierung, Gasthaus, Wohnung
1993 Neue Gastzimmereinerichtung, Bodenfliesen
1994 Sanierung Parkplatz und Kamin, Einbau Ölzentralheizung


Sonstige Einrichtungen:

1979 Büro Einbau in bestehendes Wirtschaftsgebäude
1991 Parkplatzteerung bei Abholmärkt, neue Wasser- und Abwasserleitung Volksfestplatz
1995 Errichtung vier Fertiggaragen
1996 Sanierung Volksfestplatz
2001 Abbruch des Brauereistadels und Baubeginn Getränkeabholmarkt und Frühstückspension GENO
2003 Eröffnung des Getränkeabholmarkt und Frühstückspension GENO auf dem Festplatz